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Dr. Dieter Beck – 30 Jahre im Einsatz

… und dabei ist es mir nie langweilig geworden“ – so bringt es der in dritter Generation tätige geschäftsführende Gesellschafter der Firmengruppe freimütig zum Ausdruck. "Wir hatten im Verlauf meiner Geschäftstätigkeit Höhen und Tiefen zu durchwandern – aber alles in allem haben die Höhen überwogen" – und so gesehen freut sich der Jubilar, dass die Firmengruppe Beck in diesem Jahr den höchsten Umsatz in der Firmengeschichte erwarten darf. Und das für alle einzelnen Unternehmen, jedes für sich. Welch eine Freude – „wir wollen nicht überschwänglich sein, denn wir kennen ja auch unsere Branche und sind auf alles vorbereitet.“

Wenngleich die vorangegangenen Geschäftsführer und Generationen jeweils auch vor schwierigen Herausforderungen standen:

  • Gustav Beck 1925-1968 – Zweiter Weltkrieg und Wirtschaftswunder
  • Dipl. Ing. Theodor Beck 1955-2000 –  Umwandlung von der „Handelsvertretung“ zum „Großhandel“,

waren die technologischen Änderungen in den letzten 30 Jahren doch enorm.

„Als ich eintrat war noch der „Fernschreiber“ und die „Rohrpost“ im Einsatz – der Verkehr per Email war schlichtweg nicht in meiner  Vorstellungskraft. Heute ist das anders: Die vorangegangenen Generationen können nicht mehr damit umgehen und sich vor allem auch nicht vorstellen, was da alles möglich ist. Und für uns gehört das zum Handwerkszeug und Tagesgeschäft. Als ich damals im Jahr 1981 anfing, kam die Sekretärin und noch zum Diktat und nahm per Steno auf. Heute unvorstellbar – aber so war das eben“.

„Der Chef“ oder „Doktor“ – wie er oft betriebsintern genannt wird, ist seinem Unternehmen sehr verbunden. „Ich bin quasi im Betrieb aufgewachsen. Noch heute höre ich meinen Vater, Dipl. Ing. Theodor Beck, wenn er seine „Besuchsberichte“ an die „Wenke“ diktierte – zuhause, privat am Wochenende".

Wen wundert es, dass er schon in seiner frühen Jugend mit im Einsatz war. „Damals, als die „Distribution“ begann, die „Handelsabteilung für elektronische Bauelemente" ihr Wirken aufnahm. Schon mit 16 Jahren zählte ich bei der Inventur zig-tausende von Widerständen – am Band und manche Teile haben wir auch gewogen.

Ferienarbeit war selbstverständlich – damals noch in der Praterstraße 32 in Nürnberg – wir platzten ständig aus allen Nähten, weil das Geschäft immer weiter wuchs – und ich war traurig, wenn die Schule wieder begann, denn ich wurde ja im Betrieb gebraucht. Und das hat Spaß gemacht.

Dennoch hatte ich es viel einfacher als die Vorgänger Gustav und dessen Sohn Theodor. Ich hatte die Chance alles mit meinem Bruder Alexander gemeinsam zu machen. Wir sind fast gleichaltrig, er kam drei Jahre später zu uns. Er ist „Diplomingenieur“ und ich hatte „Diplomkaufmann“ gelernt. So gesehen haben wir uns immer ergänzt und bereichert und sind niemals in „Konkurrenz“ getreten. Dennoch hatten wir immer fruchtbare Diskussionen und auch manchmal lautstark und mit Emotion beladen – heute hat sich das gelegt. Er hat „seine Liebe“ in Fernost, die BEC und ich meine in Rustow – geschäftlich wie privat – die BKG und meine Frau.“
Vor diesem Hintergrund können sich beide Geschäftsführer nur „ergänzen“ und zum Wohle der verehrten Kundschaft für alle Unternehmen der Firmengruppe Beck wirken.

Nach all den 30 Jahren schwelgt der Geschäftsführer über die Treue der langjährigen Wegbegleiter und Kolleginnen und Kollegen: „Deren Treue und Einsatzbereitschaft hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind. Aber auch gerade die junge Generation – die „Beck-Azubis“ – haben uns über all die Jahre vorangebracht. Es ist sprichwörtlich: „Die Ausbildung bei Beck ist wohl die beste in der Branche“ – und so gesehen liegen mir die jungen Menschen in unserer Firmengruppe auch immer ganz besonders am Herzen. Nicht umsonst lautet unser Unternehmensclaim – „Join the electronic family“.

Noch mal 30 Jahre? – Nein, geht natürlich nicht – aber wie lange noch? Keine Sorge: die Gebrüder Beck haben für Nachwuchs gesorgt – sechs Jungen und Mädels mit einer Ausnahme schon erwachsen – Mitte 20, wem wird da bange werden! So gesehen bleibt alles in Ruhe abzuwarten…"

Die beigefügten Fotos zeigen den „Umtrunk“ von Dr. Dieter Beck am Stammsitz Nürnberg. Unsere Chefsekretärin Frau Christina Aßmann und ihr Team haben wieder alles bestens arrangiert und organisiert. Unser aller Dank gebührt ihr dafür!