Intern, BECKstage, BECK Elektronik  

Spende an "Ärzte für die Dritte Welt"

Ärzte für die Dritte Welt bemüht sich, durch Planung, Organisation und Durchführung von ärztlichen Hilfseinsätzen in medizinischen Notstandsgebieten der Dritten Welt einen Beitrag zu mehr Menschlichkeit und Gerechtigkeit, zu Völkerverständigung und Frieden zu leisten.

Alle Mitarbeiter des Komitees Ärzte für die Dritte Welt sind unentgeltlich tätig und bezahlen selbst mindestens die Hälfte der Flugkosten. Es gibt für sie keinerlei Gehälter, Spesenabrechnungen oder Aufwandsentschädigungen. Etwa jeden fünften Einsatz übernehmen Ruheständler, so auch Professor Dr. med. Helfried Gröbe, früher Chefarzt der Nürnberger Kinderklinik. Mehr als 2.100 Mediziner und Medizinerinnen haben sich für die Dritte Welt beteiligt. Viele waren mehrfach in Notstandsgebieten. Über 300 Aktive opfern jährlich ihren Urlaub für den aufreibenden, aber als in vieler Hinsicht bereichernd empfundenen Dienst.

Der ärztliche Einsatz versteht sich im Massenelend der Slums als Zeugnis für den Wert und die Würde des einzelnen Menschen, als Engagement für die Menschlichkeit. Die Anwesenheit der Ärzteteams in diesen trostlosen und menschenunwürdigen Elendsvierteln ist gleichzeitig ein nachhaltiges Zeichen der Solidarität und Hoffnung. Die Ärzte leben und wohnen für die Zeit ihres Einsatzes ebenfalls dicht bei den Slums, nahe bei ihren Patienten.

Gegründet wurde die Organisation, die ähnlich arbeitet wie "Ärzte ohne Grenzen", vor 23 Jahren von dem Frankfurter Jesuitenpater Bernhard Ehlen. In neun Projekten des Komitees auf den Philippinen, in Indien, Bangladesch, Kenia und Nicaragua sind permanent jeweils zwei bis acht "german doctors" eingesetzt, außerdem auf der Philippinen-Insel Mindanao und in der nicaraguanischen Hauptstadt Managua je ein Zahnarzt.

Professor Dr. Helfried (Mitte) mit Geschäftsführer Dr. Dieter Beck und Prokuristin Marion Calsunitzer bei der Übergabe der Weihnachtsspende.
Eines von vielen Kindern, die auf den Müllbergen von Cebu / Philippinen leben.